Obstbäume

Obstbäume

 

 

Saeulenobst_Start

Säulenobst

schmale Obstbäume für Kübel,

Balkon und Garten

Zwergobst_StartPfirsich

Zwergobstbäume

werden bis 150 cm hoch.

. Für Kübel, Balkon u. Garten

Buschbaum

Buschbaum

Obstbäume mit niedrigem Stamm

große Erträge, leichte Ernte

Halbstamm
Halbstamm

Beerenobst
Beerenobst

 

Wildobst
Wildobst

Weinreben

Weinreben

   

Obstbäume als Kübelpflanzen für Balkon und Terrasse

Säulenobst niedrige Obstbäume - leichte Ernte

Säulenobstbäume sind kleine Bäume an deren Stamm das Obst wächst. Als Säulenobst bekommt man  verschiedene Obstsorten. Das Säulenobst ist für den Balkon, kleine Gärten oder auch als Hecke in Gärten zu verwenden. Die Kübel für das Säulenobst sollten mindesten 35 l Blumenerde fassen. Säulenobst muss wenig geschnitten werden. Kurzes Fruchtholz am Stamm wird nicht geschnitten. Nur Triebe schneiden die länger als 20 cm sind. Diese schneidet man bis auf die erste Blütenknospe zurück. Blattknospen sind immer dünne Knospen, die Blütenknospen sind die dickeren Knospen, von denen man mindesten eine stehen lässt.  Bilden sich an einem kleinen Seitenast Quirle, also mehrere kleine Äste entferne ich einige davon. Zwei bis maximal drei Ästchen kann man am Stamm des Säulenobstes stehen lassen. Wenn man die Höhe der Bäume begrenzen will, so schneidet man die Konkurrenztriebe ab und schneidet den Säulenobstbaum in das letzte zweijährige Holz bis auf eine Blütenknospe zurück. Auf keinen Fall einjähriges Holz an der Spitze  des Säulenobstbaumes stehen lassen, weil sonst der Säulenbaum direkt wieder durchtreibt. Der Rückschnitt des Säulenobstes erfolgt am besten im Januar und Februar.

Pflege des Säulenobstbaumes und Zwergobstbaumes

Zum Pflanzen des Säulenobstbaumes verwendet man gut wasserhaltende Erde, d. h, die Erde soll einen entsprechenden Tonanteil enthalten. Z. B. SaarGärtner Erde. Im Frühjahr düngt man mit einem organischen Bio-Dünger oder einem Langzeitdünger. Im Sommer kann man dann mehrere Gaben Flüssigdünger oder ein bis zweimal mit einem Volldünger nachdüngen. Eine Unterpflanzung Erdbeeren oder Balkonpflanzen ergibt ein schönes Gesamtbild. Im Winter den Kübel vor Frost schützen, indem der Boden eventuell auch zwischen den Erdbeeren mit Rindenmulch bedeckt wird. Bei sehr starken und lang anhaltenden Frösten hat man die Möglichkeiten die Knospen mit einem Vlies zu schützen, mit dem ider Säulenobstbaum eingewickelt wird.

Säulenobst als Hecke

Wenn man Säulenobst als Hecke pflanzt, sollte man einen Grenzabstand von 1m - 1,50 m einhalten. Das kommt darauf an, wie hoch man die Bäume wachsen lassen will. Man pflanzt die Säulenobstbäume  im Abstand von 80 cm.

 

Wie pflanze ich einen Obstbaum

Obstbäume die im Topf stehen, kann man das ganze Jahr über pflanzen. Wurzelnackte, also solche Bäume die aus der Erde ausgegraben wurden, ohne Topf geliefert werden, kann man nur von November bis Februar pflanzen, wenn der Boden frostfrei ist.

Pflanzzeiten

Wurzelnackte Pflanzung nur in den Wintermaonaten  November bis Februar

 

 

 

Pflanzen mit Ballen von Oktober bis Mai

 

 

Pflanzen im Topf kann man das ganze Jahr pflanzen, sofern der Boden frostfrei ist.

 

 

 

 

Das Einpflanzen des Obstbaumes ins Pflanzloch

Man hebt mit dem Spaten ein Pflanzloch aus, das etwa doppelt so groß ist, wie der Topf, in dem der Baum steht. Den Boden des ausgehobenen Pflanzloches nochmals gut lockern, den Obstbaum austopfen und ins Loch setzen. Besteht die Gefahr, dass Wühlmäuse in der Nähe sind, kann man das Pflanzloch mit einem engmaschigen Draht auslegen  Das Pflanzloch mit  Wasser füllen. Die ausgehobene Erde  mit Blumenerde oder Torf mischen und ins Pflanzloch einfüllen. Es ist darauf zu achten, dass die Veredlungsstelle des Baumes eine Handbreit über dem Boden liegt. Möglichst einen Gießrand anlegen, die Erde gut festtreten und anschließend nochmals gießen.   Auf keinen Fall jetzt schon Dünger beimischen.

                    

 

Das Anbinden von Obstbäumen

Den Baumpfahl schlägt man stets schräg gegen die Windrichtung ein und bindet den Stamm des eingepflanzten Obstbaumes mit Hilfe einer Sisalschnur an den Pfahl. Dabei muss man darauf achten, dass die Schnur in Form einer Acht verläuft, do dass der Stamm am Pfahl nicht anliegt, damit die Rinde des Stammes nicht verletzt wird.

Baumpfahl besser schräg gegen den Wind

Baumscheibe anlegen

In jedem Fall sollte man um den Baum eine Baumscheibe belassen bzw. anlegen. Das heißt: Ca.  80 cm um den Stamm muss die Erde offen bleiben. Selbstverständlich kann man diese Fläche auch mulchen.

 Gießrand nicht vergessen

Der Erziehungschnitt

Säulenobst und Zwergobst muss beim Pflanzen nicht geschnitten werden. Wenn man aber Buschbäume, Halbstämme oder Hochstämme pflanzt muss man, falls nicht schon in der Gärtnerei geschehen, einen Erziehungsschnitt machen. 

Zuerst schaut man nach dem Leitast, also der Hauptast,  der mittig steht und  in der Regel der stärkste Ast ist. Den kürzt man etwa um ein Drittel ein. Dann entfernt man, falls vorhanden, den Konkurrenztrieb der neben dem Mitteltrieb wächst. Drei bis vier Seitenäste lässt man stehen, die man aber ebenfalls einkürzt. Der Winkel zum Hauptast sollte etwa 45° betragen. Könnte man nun einen 90° Winkel über die Spitze des Mittelastes legen, so ist man sicher dem Baum den richtigen Erziehungsschnitt gegeben zu haben. Alle anderen eventuell noch vorhandenen Äste schneidet man ab.

 

Schutz vor Wildverbiss an jungen Obstbäumen

Zum Schutz vor Wildverbissummantelt man den Stamm mit Hasendraht. Dabei ummantelt man Buschstämme in voller Höhe und Halbstämme oder Hochstämme mindesten 1 Meter hoch. Der Draht darf auf keinen Fall fest um den Stamm gewickelt werden. Er sollte auch angebracht werden bevor das Pflanzloch ganz zuschaufelt wurde, damit der Draht in der Erde halt findet.

 

Veredelung von Obstbäumen

Fast alle Obstbäume werden veredelt, was zu besseren Wuchseigenschaften der Obstbäume führt. Da der Wuchs einer Obstsorte auf verschieden Veredelungsunterlagen sehr unterschiedlich sein kann, haben die Obstbaumschulen, je nach Edelsorte sich für die nachweislich beste Veredelungsunterlage entschieden. Die Obstbaum-Veredlung ist eine ideale Möglichkeit, um auf kleinem Raum verschiedene Obstsorten zu kultivieren, mit großen Erträgen.

Beim Veredeln wird die gewünschte Obstsorte (genannt: Edelreis) auf einen Wildling (genannt: Unterlage) auf gepfropft. Sind beide Gehölze miteinander verwachsen, sind in der neu entstanden Pflanze die Eigenschaften beider Gehölze vereint. Dadurch kann vor Allem die Größe, Wuchsform und Robustheit des Obstbaumes verändert werden. So erhält man dadurch auch klein bleibende, schwach wüchsige Sorten, die sich bei geringem Platzangebot besonders eignen, z.B. Als Kübel- und Terrassenobst oder zum Auspflanzen in kleinen Gärten.

Veredelungs-Unterlagen

Folgende Unterlagen sind in unserem Sortiment, je nach Obstart und Obstsorte zu finden

 

MM 111

Der Begriff MM111 (so der Name der Veredelungsunterlage) beschreibt die Eigenschaften:
Die Unterlage ist mittelstark wachsend, sehr frosthart, relativ trockenheitstolerant Wichtig ist, dass diese Unterlage resistent ist gegen die schlimme, bakterielle Infektion ´Feuerbrand, Sie ist auch wenig anfällig für Kragenfäule und Blutlaus. P22 ist eine neuere Unterlage für kleine Bäume.,

M7

M 7 ist eine mittelstark wachsende Veredelungsunterlage, sie ist gut geeignet für schwach wachsende Sorten.

M 9

M 9 ist eine schwach wachsende Unterlage, deshalb Stützpfahl empfehlenswert. Wird oft für Spindeln genommen, die auf gutem Boden wachsen oder für Kübelbäume. Guter Boden ist immer Voraussetzung. Früchte färben gut aus, die Qualität ist ausgezeichnet. Lebensdauer 20 - 25 Jahre.

Kirsche Unterlage Gisela

Mit der Unteralge Gisela 5 (Gießen-Selektion-Artkreuzung) kam vor etwa 20 Jahren eine schwachwachsende Veredelungunterlage in den Handel, die für kleinere Gärten und Intensivanlagen geeignet ist. Sie  hat den Vorteil, dass sie  gegenüber dem Sämling einen etwa 50 % schwächeren Wuchs hat und deshalb für kleine Bäume gut geeignet ist.

Es gibt  Gisela 5 Unterlagen, die einmal als Busch, einmal ... mit der starkwüchsigen Unterlage F12/1, die bei Buschbäumen aber nicht verwendet wird

Zwetschge

Standartunterlage für fast alle  Zwetschgenbäume, egal ob Busch oder Hochstamm ist in Süddeutschland die St. Julien-Pflaume, die einen mittelstarken Wuchs hat.

Pixi

Ist eine besonders schwachwüchsig Unterlage für die Kübelkultur

COLT

Dieser Klon wurde aus Prunus avium x Prunus pseudocerasus gezogen. Er verspricht eine Wuchsminderung von ca. 20% gegenüber F 12/1 und bringt frühere und höhere Erträge. Außerdem wurzelt er flach und ist vor allem für feuchte, tiefgründige und kalkarme Böden geeignet. Empfindlich gegen Trockenheit. Virusfrei, er wächst deutlich schwächer als Prunus avium, keine Unverträglichkeiten. Die Unterlage neigt zur Luftwurzelbildung. Größere Kübel verwenden bei der Süßkirsche Viktoria. Die Wurzel braucht Winterschutz .

Sämlingsunterlagen (Pyrus communis)

Alte Sämlingssorten  haben und hatten nicht nur Nachteile in der Birnenproduktion. Ihre Vorteile sind:
- bessere Verträglichkeit mit allen Edelsorten und geringere Anfälligkeit auf Kalkchlorose. Ziel neuer Züchtungen war es, neue Unterlagen zu finden, die resistent gegen Feuerbrand sind. Sie zeigen einen deutlich schwächeren Wuchs.  Zum Säulenobst darauf veredeln.